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Wie Ornithopter Fliegen

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Ornithoptermodell EV4

Arm- und Handflügelabschnitt wurden vom Antrieb separat aktiv gedreht (stufige Verwindung). Der Armflügel war steif. Der Handflügel sollte sih, zusätzlich zur Verdrehung, aeroelastisch verwinden.

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1. Startvorbereitungen

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2. Flugbilder

Beim EV4 ist im Kraftflug die Handflügelverwindung zu klein gewesen. Insbesondere an der Flügelspitze war der Anstellwinkel beim Abschlag nicht negativ genug. Konkrete theoretischen Vorgaben dafür fehlten damals aber noch (erst 2001, Handbuch, Abschnitt 6.5 bis 6.7).

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3. Antriebsmechanik vom EV4

Im Bild von rechts nach links:

  • Kardankurbelantrieb Es ist der gleiche Kurbelantrieb wie beim EV1. Seine Haupt- und Steuerkurbelzapfen sind mit Polyamid- Kulissensteinen versehen.
    Beschreibung der Kardankurbel, siehe Bericht über die Entwicklung der EV-Modelle.
  • Hauptrahmen der Mechanik mit Hartschaum-Seitenteilen zur Anformung an den Rumpf, der aus Hartschaumringen hergestellt war.
  • Steuerkreuzschleife mit schräg verlaufendem Schlitz, entsprechend der Bahnlinie des Steuerkurbelzapfens in der Gleitflugstellung, hergestellt aus 1 mm GFK-Platten, Gleitflächen aus Federstahl.
  • 2 Lenker mit Gelenkköpfen
  • Armflügel-Verdrehungshebel zum Aufstecken auf die Flügelachsen.
  • Flügelachsen aus 6 mm Rundfederstahl, gekröpft für einen günstigen Rumpf-Flügel-Übergang.
  • Flügelanschlusswalzen (vom EV8), jede mit zwei 45 mm langen Innenhebeln, hergestellt aus Hartschaum und Sperrholz, überzogen mit GFK.
  • 4 Lenker aus Sperrholz
  • Schaukel (Sperrholzrahmen), mit dem Gasdruckbehälter (ca. 5 bar) für die pneumatische Feder, hergestellt aus GFK. Vorne wird der Rahmen aus der Hauptkreuzschleife gebildet. Daran angebracht sind die Lager der Steuerkreuzschleife.
  • Zylinder- bzw. Andruckring aus GFK, für die darunter liegende Rollmembrane.
  • Der Kolben der pneumatischen Feder steht auf dem Rumpfboden und ist hier nicht zu sehen.
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4. Video vom EV4 (1979)

Ausschnitt aus einem 8 mm Film vom EV4

Die Kraftflüge dauerten zwar manchmal schon etwas länger als beim EV1, insgesamt wurden aber nur etwa fünf Flüge absolviert - etwas wenig für die jahrelange Arbeit. Es gab halt zu viele Ideen für weitere Verbesserungen.

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